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Nahrung der Bienen
Nahrung der Bienen

Bienen sind Vegetarier. Genau wie viele andere Lebewesen benötigen sie Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß, Spurenelemente und Vitamine. Alle diese Stoffe finden sie in Pollen, Nektar, Honigtau und Wasser.


Was versteht man unter Pollen ?
Als Pollen bezeichnet man die männlichen Geschlechtszellen von Samenpflanzen. Fast jede Blüte produziert viel mehr Pollen als sie tatsächlich für die Befruchtung braucht. Dieser Überschuss wird von den Sammlerinnen aufgenommen. Die Pollen versorgen die Bienen mit Eiweiß, Fett, Mineralstoffen, Vitaminen und Kohlenhydraten. Besonders reichhaltige Pollen liefern Obstbäume, Raps, Mohn, Mais und Klee.

Die bereits erwähnte Bestäubung erledigen die Bienen ganz nebenbei, während sie Nahrung sammeln. Die Pollen, welche die Sammlerin nicht in ihr Pollenpaket aufnimmt, bleiben an den feinen Haaren hängen und werden beim Eintauchen in die nächste Blüte wieder abgestreift.

Wo finden Bienen Nektar ?
Als Nektar bezeichnet man eine zuckerhaltige Flüssigkeit, welche die Pflanzen produzieren um Bienen und andere Insekten anzulocken und so eine Bestäubung sicherzustellen. Wie bei vielen Gegebenheiten in der Natur ist es ein Geben und ein Nehmen. Die Bienen bestäuben die Pflanze und erhalten dafür den lebenswichtigen Nektar.

Der Nektar wird zur Honigherstellung benötigt. Mit dem Honig legen die Bienen auch Futtervorräte an, welche dem ganzen Volk in nahrungsarmen Zeiten oder auch während der Winterperiode das Überleben sichert. Bevorzugte Nektarproduzenten sind Obstblüten, Löwenzahn, Linde, Raps, Sonnenblumen und Wälder.

Haben Bienen Durst ?
Ja – auch Bienen brauchen genügend Flüssigkeit. Wenn sie nicht genügend Wasser finden, leiden sie unter Verstopfung – und das kann sehr gefährlich werden. Optimal ist es, wenn innerhalb von 400 Metern um den Stock Wasser zu finden ist.

Fette können Bienen selbst herstellen (synthetisieren). Bei diesem Vorgang wandeln sie Zucker in Fette um.

Was ist Honigtau ?
Unter Honigtau versteht man die zuckerhaltigen Ausscheidungen verschiedener Insekten. Genau, die klebrigen Tropfen auf Gartenmöbeln oder dem Auto sind Honigtau. Diese ärgerlichen Flecken auf der einen Seite sind andererseits die Grundlage für einen besonderen sortenreinen Honig. Er wird bei Genießern sehr geschätzt.
 
Auch für Bienen ist Honigtau ein Genuss und ebenfalls wichtiger Bestandteil ihrer Nahrung.

Was machen Bienen im Winter ?
Bienen machen keinen Winterschlaf. Sie reihen sich zu einer Art Kugel aneinander um die Königin und die Brut warm zu halten. Hierbei vibrieren sie mit ihrer Muskulatur und erzeugen so Wärme.

Im Winter fliegen Bienen nicht und können daher auch keine neue Nahrung sammeln. In dieser Zeit ernähren sie sich von dem Honigvorrat, welchen sie während der blühenden Monate gesammelt haben.
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