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Der Bienenstaat
Nahrung der Bienen
Wir Bienen sind Vegetarier. Genau wie viele andere Lebewesen benötigen wir Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß, Spurenelemente und Vitamine. Alle diese Stoffe finden wir in Pollen, Nektar, Honigtau und Wasser.

Was sind aber eigentlich Pollen?
Als Pollen bezeichnet man die männlichen Geschlechtszellen von Samenpflanzen. Fast jede Blüte produziert viel mehr Pollen als sie tatsächlich für die Befruchtung braucht. Dieser Überschuss wird von unseren Sammlerinnen aufgenommen. Die Pollen versorgen uns mit Eiweiß, Fett, Mineralstoffen, Vitaminen und Kohlenhydraten. Besonders reichhaltige Pollen liefern Obstbäume, Raps, Mohn, Mais und Klee.

Hier möchte ich nun nochmals auf unsere Bestäubungsarbeit zurückkommen. Dies erledigen wir nämlich ganz nebenbei, während wir Nahrung sammeln. Die Pollen, welche die Sammlerin nicht in ihr Pollenpaket aufnimmt, bleiben an den feinen Haaren hängen und werden beim Eintauchen in die nächste Blüte wieder abgestreift.

Wo finden wir den Nektar?
Als Nektar bezeichnet man eine zuckerhaltige Flüssigkeit, welche die Pflanzen produziert um uns Bienen und auch andere Insekten anzulocken und so eine Bestäubung sicherzustellen. Ganz schön raffiniert! Aber wie bei vielen Gegebenheiten in der Natur ist es ein Geben und ein Nehmen. Wir Bienen bestäuben die Pflanze – erhalten dafür aber den für uns lebenswichtigen Nektar.

Wir benötigen den Nektar zur Honigherstellung. Mit dem Honig legen wir auch Futtervorräte an, welche unserem ganzen Volk in nahrungsarmen Zeiten oder auch während der Winterperiode das Überleben sichert.

Von uns bevorzugte Nektarproduzenten sind Obstblüten, Löwenzahn, Linde, Raps, Sonnenblumen und Wälder. Zusätzlich werden wir auch in vielen heimischen Gärten fündig.
Honigtau? Noch nie gehört?
Fragt mal Eure Eltern, wie oft sie sich schon über klebrige Tropfen auf Gartenmöbeln oder dem Auto geärgert haben? Dies passiert nur unter Bäumen und es handelt sich dabei um Honigtau, der hinuntergetropft ist.

Für uns ist Honigtau hingegen ein Genuss und ebenfalls ein wichtiger Bestandteil in unserer Nahrung.

Haben Bienen Durst?
Ja – auch wir Bienen brauchen genügend Flüssigkeit. Wenn wir nicht genügend Wasser finde, leiden wir unter Verstopfung – und das kann sehr gefährlich für uns werden. Optimal ist es, wenn wir innerhalb von 400 Metern um den Stock Wasser finden.

Wer aufmerksam gelesen hat, hat festgestellt, dass noch in keiner von mir oben beschriebenen Nahrung Fett enthalten war… Fette können wir Bienen selbst herstellen (synthetisieren). Bei diesem Vorgang wandeln wir Zucker in Fette um.
 
Wie ernähren sich die Bienen eigentlich im Winter?
Wir Bienen machen keinen Winterschlaf. Ich und mein Volk reihen uns zu einer Art Kugel aneinander um die Königin und die Brut warm zu halten. Hierbei vibrieren wir mit unserer Muskulatur und erzeugen so Wärme. Gleich wie bei Dir: wenn Dir kalt ist, zitterst Du.

Im Winter fliegen wir Bienen nicht und können daher auch keine neue Nahrung sammeln. In dieser Zeit ernähren wir uns von dem Honigvorrat, welchen wir während der blühenden Monate gesammelt haben.

Apfelblüte
Rotklee
Rapspflanze
Lavendel
Deutscher
Imkerbund e.V.
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