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Der Bienenstaat
Sprache der Bienen
Selbstverständlich wisst Ihr, dass wir Bienen nicht sprechen können wie die Menschen. Allerdings haben wir unsere eigene Art der Kommunikation. Ich werde hier versuchen, diese Euch zu erklären:

Es ist zum Beispiel ganz wichtig, dass eine Kundschafterin den Sammlerinnen „erzählen“ kann, wo sie eine üppige Futterquelle gefunden hat. Sie merkt sich den Platz in Beziehung zum Sonnenstand. Zusätzlich markiert sie die Futterpflanzen selbst mit einer Duftmarke. Zurück im Stock sondert sie ein Tröpfchen von dem neuen Nektar ab. Damit wissen die Sammlerinnen, welche Art von Blüte sie gefunden hat. Die genaue Lage der Futterquelle gibt die Kundschafterin über die Tanzsprache weiter.

Der Rundtanz
Eine sehr nahe gelegene Nahrungsquelle wird durch einen Rundtanz angezeigt. Die Entfernung vom Bienenstock beträgt weniger als 100 m. Dabei läuft die „erzählende“ Biene in engen Kreisen abwechselnd links und rechts herum. Andere Bienen folgen ihr dabei, berühren ihren Hinterleib mit den Fühlern und nehmen den Duft der neuen Trachtquelle wahr.

Der Schwänzeltanz
Bei Entfernungen von mehr als 100 m führt die Kundschafterin den Schwänzeltanz auf. Das Tempo des Tanzes gibt die Entfernung an. Je weiter die Futterquelle entfernt ist, umso langsamer „tanzt“ die Biene. Der Winkel des Tanzes weist auf die Richtung der Futterquelle im Verhältnis zum Sonnenstand hin. So können die neu entdeckten Futterpflanzen leicht von den anderen Bienen des Volkes gefunden werden.

Die Tänze werden im dunklen Stock auf den senkrecht hängenden Waben ausgeführt.

Rundtanz
Schwänzeltanz
Deutscher
Imkerbund e.V.
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